Die Geschichte von Dreihof

Die Geschichte Dreihofs beginnt 1777. Zu dieser Zeit wurde der alte Grenzstein vom Ortsherrn von Essingen Wolfgang Dahlberg entfernt. Dahlberg war (der Kurfürst und Bischof von Mainz und der wichtigste Mann nach dem Kaiser. vor 2005vor 1970Ein neuer Stein, versehen mit dem Wappen des Ortsherrn, sollte gesetzt werden. Die Essinger Bürger aber, wollten dies nicht so hinnehmen. Sie bestanden darauf, das der Wald der Gemeinde Essingen gehöre und nicht dem Ortsherrn. Damit begann ein fünzigjähriger Streit. Erst 1830/31 konnte der Prozess abgeschlossen werden. Bis dahin konnte der Besitz nicht verkauft werden. Entscheidend war, das Napoleon die Säkularisation beschloss. Dies zwang Dahlberg seine Besitztümer zu verkaufen. Das Landstück wurde geteilt und es siedelten sich darauf drei Bauernhöfe an. Der Stübinger-Hof, der Hauter-Hof und der Hessert-Hof. Alle drei waren entweder Bürgermeister in der Stadt Landau oder revolutionäre Jakobiner, also der Revolution sehr zugetan. Aus "drei Höfe" entstand die Ortsbezeichnung Dreihof. Der Hessert-Hof vor 2005ging bereits nach fünfzehn Jahren wirtschaftlich darnieder. Trotzdem blieb es bei der Ortsbezeichnung "Dreihof" Im Jahre 1993 verpachteten die beiden Höfe Ländereien von 95 Hektar an die Golfanlagen Weiland GmbH. Die beiden Höfe waren wirtschaftlich sehr stark und besassen teilweise einen hohen Viehbestand, als sie das Land für 25 Jahre verpachteten. Heute ist der Dreihof vor allem ein beliebtes Ausflugsziel. Die Umgebung lädt zum wandern und spazieren ein. Auch ein Besuch des 18-Loch-Golfplatz, des Reiterhofs-Bützler, eine Draisinenfahrt oder ein Spielchen auf dem Bouleplatz des Vereins "Knapp denäwe" sind möglich. Gelegen in Mitten der schönen Landschaft der Südlichen Weinstraße und an drei Seiten vom angrenzenden Wald umschlossen, findet der Dreihof auch  bei August Becker in seinem Werk "Die Pfalz und die Pfälzer" eine kleine Erwähnung. Er schreibt: "Ein Sträßchen nach Süden (Anm.: von Essingen) führt über den Hohlweg über die Heerstraße an den Wäldern der Queichniederung hin, zu den "Dreihöfen", dann durch den Wald bei der Narrenmühle über den Fluß nach Offenbach. Ich danke Herrn Wilfried Schweikhart für die freundliche Bereitstellung der Geschichte Dreihofs. Herrn Wüppermann danke ich für die freundliche Bereitstellung der Bilder.